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Der Bildhauer Max Alfred Brumme, 
Signum als Künstler M. Alf Brumme
(in Literatur über ihn oft auch nur Alfred Brumme)
ist der Schöpfer der gesamten bildkünstlerischen Ausstattung 
(mit Ausnahme der Fenster) 
bis hin zum Entwurf der liturgischen Gegenstände, 
sofern sie nicht aus alten Beständen der Versöhnungsgemeinde stammen. 

M. ALF BRUMME ist auch der Maler 
des Triptychons "Passion 1945" in der Feierkirche. 

 

Kurze biographische Angaben:

M. Alf Brumme, geb. 19. Februar 1891
Nach abgeschlossener Schulbildung: Studium als Bildhauer,
Maler und Innenarchitekt
Akademien: Leipzig und Dresden
1914-18 Kriegsdienst als Leutnant der Reserve.

Ab 1918 verschiedene künstlerische Lehrämter,
dann freischaffend in Leipzig
Studien in Rom, Florenz, Wien, Paris u. a.
Wettbewerbspreise, Aufträge von Behörden und Kunstfreunden:

Denkmäler, Brunnen, freie Schöpfungen,
viele Porträt-Darstellungen bedeutender Persönlichkeiten,
Werke in mehreren Museen,
im Besitz von Behörden und Kunstsammlungen,
Werke zur Ausschmückung öffentlicher Bauten,
viele davon in Kirchen und kirchlichen Räumen
Außerdem literarische Tätigkeit.

Gestorben am 10. Juni 1967 in Braunschweig, 
begraben auf dem Friedhof Gohlis.

 

Preisgekrönte Arbeiten in künstlerischen Wettbewerben, unter anderem:

Plakettenwettbewerb der Vereineinigung für öffentliche Kunstpflege in Leipzig 1915 

Brunnenwettbewerb an der Kunstgewerbeschule Dresden 1919 

Kriegerehrenmal Inf.— Reg. 104, Chemnitz 

Ehrenmalwettbewerb Turn— und Sportverein Leipzig— Eutritzsch

Ehrenmal der Vereinigung "Junge Kunst" an der Kunstgewerbeschule Leipzig 1926 

Wettbewerb für vier Portalfiguren am neuen Grassimuseum in Leipzig 1926

Wettbewerb für sechs Figuren am Mittelbau des neuen Grassimuseums in Leipzig 1926 

Wettbewerb für eine Statuette als Ehrengeschenk des Leipziger Kunstvereins 1927 

Dritter Preis

Zweiter Preis

Dritter Preis

Einen Preis

Erster Preis

Zweiter Preis

Zweiter Preis

Erster Preis

 

Referenzen, ausgeführte Arbeiten, unter anderem:

Postbauamt der Oberpostdirektion Leipzig

Landbauamt Leipzig / Hochbauamt Leipzig

     Stadtbauamt Taucha / Stadtbauamt Zwenkau

Kirchgemeinde Böhlitz-Ehrenberg

Kirchgemeinde Leipziq-Connewitz

  Bürgerbund Oetzsch-Markkleeberg

Viele Architekten und private Personen,
die namhaft gemacht werden können.

Viele Arbeiten
befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen und Museen.

Abbildungen von Werken
wurden vielfach in der Tagespresse und in illustrierten Zeitungen
und Monatsschriften und in der Fachpresse veröffentlicht.

 

Wertschätzungen Max Alfred Brummes zu heutiger Zeit: 

"Jede Generation hat mit Erfolg das Einzugs- und Einflussgebiet des Betriebes erweitert und seinen guten Ruf weiter getragen. Die Liste der Künstler und deren Kunstwerke, die für sie gearbeitet haben, ist lang - Felix Pfeifer, Hans Zeisig, Carl Seffner (Denkmal des jungen Goethe und Denkmal für Johann Sebastian Bach), Werner Stein (Mägdebrunnen mit der Figur einer Wasserträgerin, Guss und 1992 die Restaurierung), Josef Magr (Märchenbrunnen), Max Alfred Brumme, Walter Arnold, Rudolf Oelzner (die Sportfiguren u. a.), Alfred Thiehle, Theo Balden, Grete Tschaplowitz Hans-Joachim Förster, Wieland Förster, Bernd Göbel, Wolfgang Mattheuer, Prof. Klaus Schwabe und Nachschöpfungen der beiden Relieftafeln des Märchenbrunnens durch Elfriede Ducke und Hanna Studnitzka."
Aus: 
European Business Network "WIRTSCHAFTSSTANDORT SACHSEN 2002 / 2003" © 2006 - Medien Gruppe Kirk AG 

 

Zu einigen Fensterarbeiten Max Alfred Brummes in anderen Leipziger Kirchen:

"Das Schiff wird von jeweils vier großen Rundbogenfenstern an den beiden Längsseiten erhellt, deren Maßwerk bei allen Fenstern verschieden ist. Bei dem Bombenangriff vom 4. Dezember 1943 gingen die mit den Seligpreisungen gestalteten Fenster und die Innenausmalung verloren. Die heutigen Buntglasfenster wurden von Alfred Brumme entworfen und sind 1954 eingesetzt worden. Sie dienen der Verkündigung durch Symbole, verbunden mit je einem Liedvers von Paul Gerhardt - den Namen "Paul-Gerhardt-Kirche" erhielt die Kirche am 24.10.1934. Es gibt ein Weihnachts- und Karfreitagsfenster sowie Oster- und Pfingstfenster. Die Fenster im Altarraum tragen die Symbole für die Taufe und das Heilige Abendmahl. Die Fenster in der Vorhalle stammen ebenfalls von Alfred Brumme und sind dem Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges gewidmet (1959)."

URL: http://www.kirche-leipzig.de/connewitz-loessnig/paulgerhardtkirche.html

"In den Jahren 1898-1902 erhielt die Friedenskirche Glasgemäldefenster mit Szenen aus dem Leben Jesus sowie Themen der Reformations- und Landesgeschichte. Am 4. Dezember 1943 wurden viele davon zerstört, am 27. 1945 die letzten Glasgemäldefenster ebenfalls. 1955 wurde diese von Alfred Brumme ersetzt. 
URL: http://www.klassik-in-leipzig.de/kirchen_stadtbezirken/Friedenskirche_Gohlis-a144.htm

 

Literaturangaben zu weiteren Arbeiten in Leipziger Kirchen:

  • Mai, Christian: Das Relief "Die Verehrung des Kreuzes" im Gemeindehaus und sein Künstler Alfred Brumme
    In: Die Auferstehungskirche in Leipzig-Möckern. Zu ihrem 100jährigen Jubiläum/ hrsg. von Häußler, Albrecht/Hausmann, Björn/Klingner, Dirk. 
    Leipzig 2001. S. 52-56.
  • Frey, Axel: Die Friedenskirche zu Leipzig-Gohlis. Leipzigs älteste neogotische Kirche, herausgegeben vom Bürgerverein Gohlis e. V. Leipzig 2000
  • Aus Magirius, Heinrich / Mai, Hartmut / Trajkovits, Thomas / Werner, Winfried: 
    Die Bau- und Kunstdenkmäler von Sachsen 
    Stadt Leipzig - Die Sakralbauten, herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Deutscher Kunstverlag GmbH München Berlin 1995

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