Ausfahrt des Seniorenkreises nach Bad Kösen 2006


Mit dem Namen Käthe Kruse verbinden sich bei vielen von uns Erinnerungen an die Kindheit. Ein oft unerfüllter Wunsch war, mit einer Käthe-Kruse-Puppe zu spielen oder sie wenigstens anzusehen.

Nachdem uns Frau Herrmann an einem Seniorennachmittag aus dem Leben der Schöpferin der Puppen erzählt hat, sind wir voller Spannung Ende Mai nach Bad Kösen gefahren. Denn dort hat Käthe Kruse von 1912 bis 1950 gelebt.

Im Romanischen Haus aus dem 11. Jahrhundert - es gilt als eines der ältesten erhaltenen Wohn- und Wirtschaftsgebäude Mitteldeutschlands - ist die Geschichte von Bad Kösen, Kloster Pforta und der Saline dokumentiert. Die angrenzende Kunsthalle zeigt alles über die Puppen von Käthe Kruse. Man glaubte, von lebendigen Menschen empfangen zu werden, denn Käthe Kruse stellte auch Schaufensterpuppen her.

Schön war auch die Busfahrt nach Bad Kösen selbst, der Raps stand in voller Blüte.
Das Saaletal, Naumburg, Schulpforta laden zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein.

Nach einer gemütlichen Kaffeepause in der Konditorei Schoppe gings zurück nach Leipzig.

Hella Schmidt


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