Auf unserer jährlich einmal am Reformationsfest stattfindenden Kirchgemeindeversammlung wurde über Vergangenes und Geplantes berichtet. Im Vordergrund standen die abgeschlossenen Bauvorhaben. Herr Keller ergänzte den Baubericht.
Die Versöhnungskirche kann nun den Winter, Regen und Schneeschmelze unter einem neuen Dach gelassen erwarten. Altarraum, Orgelempore mit dem Orgelprospekt wurden in den Originalfarben gestrichen. Der Altarraum mit Lichthof, dessen Licht die Plastik des auferstandenen Christus fast überirdisch erscheinen läßt, strahlt wie zur Zeit der Kirchweihe 1932. Wir können sehr dankbar dafür sein, dass diese Etappen der Sanierung unserer Versöhnungskirche nun abgeschlossen sind. Diesen Dank geben wir nun weiter an Sie alle, die Sie sich beteiligt haben durch Spende, Rat und Fürbitte. Wir haben es uns am Reformationsfest bewusst machen können: Was da in und um die Kirche geschehen ist, ist nicht selbstverständlich in schwieriger Zeit. Und wir haben in unserem Dank auch benannt die Institutionen der Denkmalspflege, das Regierungspräsidium, unsere Landeskirche, das kirchliche Büro für Baupflege, die bauausführenden Firmen und das unsere Sanierungsvorhaben begleitende Baubüro ka.ri-plan.
Berichtet werden konnte über den Sanierungsstand der Orgel. Zum dritten Advent soll sie eingebaut sein. Orgelweihe und erstes festliches Konzert sind für den 23. Januar 2005 geplant.
Auch am "inneren Bau" unserer Gemeinde wird im Rahmen der Strukturreform der Sächsischen Landeskirche kräftig gewerkelt. Ein Beschluß des Kirchenvorstandes konnte mitgeteilt werden: Die Versöhnungsgemeinde strebt ein Schwesternkirchverhältnis mit der Christuskirchgemeinde zu Eutritzsch an. In Zeiten notwendigen Sparens wird eine Zusammenarbeit für beide Gemeinden von Vorteil sein. Das gottesdienstliche Leben soll in bisheriger Form aufrecht erhalten werden, die Kirchgemeinden vor Ort Heimat und Ansprechpartner bleiben. Die konkrete Gestaltung der Zusammenarbeit steht uns in den nächsten Monaten noch bevor. Wir konnten schon jetzt Felder eines Miteinanders abstecken und über beginnende Zusammenarbeit z.B. im Kinder- und Jugendbereich, der Kirchenmusik und der Seniorenarbeit sprechen. Das Thema warf viele Fragen auf und gab Anlaß zur Diskussion.
Bei Kirchencafé und den traditionellen Reformationsbrötchen wurde weiter eifrig diskutiert. Manche Anregungen und Ideen für die Arbeit im Kirchenvorstand und Pfarramt nahmen wir aus der Kirchgemeindeversammlung mit.