Unsere Partnergemeinde




Besuch aus Amsterdam 2003



Vom 9. bis 13. Oktober hatten wir wieder Gäste aus unserer Partnergemeinde aus Amsterdam. Beim Abholen am Bahnhof, am Donnerstag, gab es außer großer Wiedersehensfreude auch drei neue Freunde zu begrüßen.

Am Freitag unternahmen wir eine Busfahrt, an der viele Gemeindeglieder teilnahmen.
in der Kirche zu Rötha Wir fuhren über Rötha, wo uns Pfarrer Dr. Mühlmann in der Kirche eine Andacht hielt und wir der Silbermannorgel lauschten, auf der Frau Berger für uns spielte. Nach der Kaffeepause (die für unsere lieben Holländer so wichtig ist) ging es vorbei an dem Tagebau, in den wir hineinsahen. Dort gab uns Gerhard Eckart viele interessante Informationen rund um die Braunkohle und die Energiegewinnung. Weiter ging es nach Gnandstein, auf die Burg. Wir durchwanderten das Museum und ein Teil der Gruppe erklomm den Turm. Schön, dass wir unseren lieben Gerhard Schanze bei uns hatten, der als Turmbläser von sich hören ließ! Nach dem Mittagessen ging es nach Kohren-Sahlis ins Töpfereimuseum und wir erlebten eine ausgezeichnete Führung. Nach dem Kaffeetrinken fuhren wir wieder nach Hause. S. L. Schoch, Pfarrer in unserer Partnergemeinde, zeigte während des Gemeindebesuches künstlerische Arbeiten, die er während des vergangenen Jahres geschaffen hatte. Viele fanden nach dem langen Tag doch noch Kraft, der Eröffnung der Ausstellung beizuwohnen.

Schade, dass dieser langjährige Freund und liebevolle Begleiter der Gemeindepartnerschaft zwischen Amsterdam-Buitenveldert und Leipzig-Gohlis im November aus gesundheitlichen Gründen in Vorruhestand geht. Wir werden an ihn denken und für ihn beten, wenn er am 30. November in Amsterdam seine Abschiedspredigt hält.

Unsere Freunde werden dann nur noch einen Pfarrer haben: Henk Kroese (lies und sprich: Kruse), den wir inzwischen auch schon kennen und ins Herz geschlossen haben.

Zurück zu den Tagen der Begegnung im Oktober! Am Samstag war - wie immer - das Gespräch über die Bibel das Herzstück der Gemeindepartnerschaft. "Umkehr" war das große Thema. Die Texte Jesaja 55, 6-11 und Matthäus 18, 1-5 beschäftigten uns und führten zu regem Gedankenaustausch. Pfarrer Dr. Mühlmann, der uns zu Beginn kurz in die Texte eingeführt hatte, wohnte dem Gespräch bei und verstand es, die Ergebnisse in den Gottesdienst am Sonntag hineinwirken zu lassen.

unser AgapetischAber so weit sind wir noch gar nicht. Erst einmal feierten wir Agape und aßen zu Mittag. Wer wollte, konnte danach das Labyrinth begehen, als Meditationsweg. Ich war selbst überrascht, wie gut dieses Angebot angenommen wurde.

Gegen 14.00 Uhr wartete wieder ein Bus auf uns, Frau Dr. Runge hatte eine Stadtrundfahrt organisiert. Herr Körbis übernahm - kurzfristig supergut vorbereitet - die Rolle des Stadtführers. So konnten sich die neuen Gäste ein Bild von Leipzig machen und auch die "alten Hasen" unter unseren Freunden zeigten sich begeistert von der Möglichkeit, in verhältnismäßig kurzer Zeit zu sehen, wie Leipzig sich entwickelt hat.

Kaffeepause in der WerkstadtAm Ende dieser Fahrt stand der Besuch der Behindertenwerkstätten in der Rossmarktstrasse. Unsere sozial sehr engagierten Freunde hatten schon länger den Wunsch geäußert, einmal zu sehen, wo Frau Schanze und das Ehepaar Steeck wirken Nun hatten die Amsterdamer nach liebevoll vorbereiter Kaffeepause Gelegenheit, sich gründlich zu informieren.

Das Fest am Abend wurde bereichert durch ein Puppenspiel von Frieder Simon, welches uns Frau Elisabeth Müller organisierte. Danach haben wir noch lange geschwatzt und gelacht ...

auf dem TurmMit dem Sakramentsgottesdienst am Sonntag ging der offizielle Teil der Begegnung zu Ende, einige stiegen danach noch auf den Kirchturm, an dessen Erneuerung unsere Freunde regen Anteil genommen hatten. Der Nachmittag gehörte wie immer den GastgeberInnen und den Gästen. Am Montag mussten wir Abschied nehmen.

Insgesamt waren die Tage voll Segen, im Austausch der Erfahrungen als Christen in modernen Zeiten und in geschwisterlicher Verbundenheit, die Gott nun seit 18 Jahren in dieser Gemeindepartnerschaft erfahrbar macht. Darüber sind wir froh und dankbar.

So möge Gott unsere Freunde behüten bis wir uns, so Gott will, im kommenden Frühjahr, zu Himmelfahrt, wiedersehen.
Beate Ißmer

Eindrücke von drei schönen Tagen:
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Fotos: Beate Ißmer, Elisabeth Müller, Gerhardt Eckhart Matthias Rudolph
In der Kirche zu Rötha.
Kaffeepause!
In der Kirche zu Rötha
Kaffeepause!
Eröffnung der Ausstellung von Pfarrer Schoch, mit Dr. Günther Meißner
Der Agapetisch.
Im Labyrinth.
Kaffeepause in der Behindertenwerkstatt in der Rossmarktstrasse.
Der Agapetisch
Im Labyrinth
Kaffeepause in der Behindertenwerkstatt
Der Puppenspieler Frieder Simon.
Puppenspiel
Puppenspiel
Der Puppenspieler Frieder Simon
und sein Puppenspiel
Puppenspiel
Die Zuschauer sind begeistert.
Fröhliches Beisammensein am Abend.
Pfarrer Schoch im Gespräch mit Ehepaar Grieger.
Die Zuschauer sind begeistert
Fröhliches Beisammensein am Abend
Pfarrer Schoch im Gespräch mit Ehepaar Grieger
Tischrunde.
Holländer unter sich.
Im Gespäch.
Tischrunde
Holländer unter sich
Im Gespräch
Abendessen.
Nach dem Gottesdienst vor der Kirche.
Nach dem Gottesdienst ging es auf den Kirchturm.
Abendessen
Nach dem Gottesdienst vor der Kirche
Nach dem Gottesdienst ging es auf den Kirchturm
Pfarrer Schoch bläst auf dem Kirchturm Trompete.
Abschied nehmen auf dem Bahnhof.
Pfarrer Schoch bläst auf dem Kirchturm Trompete
Abschied nehmen auf dem Bahnhof
Abschied nehmen auf dem Bahnhof
Abschied nehmen auf dem Bahnhof.
Pfarrer Henk Kruese verabschiedet sich von Frau Eckhart.
Abschied nehmen auf dem Bahnhof
Pfarrer Henk Kroese verabschiedet sich von Frau Eckhart