Die Pfarramtskanzlei finden Sie im Erdgeschoss des Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Hans-Oster-Str. 16, 04157 Leipzig
Öffnungszeiten:
Mi. 10.00 - 12.00 Uhr & 13.00 - 18.00 Uhr
Do. 10.00 - 12.00 Uhr
Telefon: (0341) 9 01 41 95
Telefax: (0341) 9 12 88 01
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In eigener Sache bitten wir, die immer umfangreicher werdende Verwaltungsarbeit im Pfarramt und die Öffentlichkeitsarbeit dadurch zu unterstützen, dass Sie möglichst die bekannten Öffnungszeiten beachten.
Unsere Pfarrer Reinhard Leistner und Dr. Peter Amberg sind gern bereit, möglichst nach telefonischer Vereinbarung, auch außerhalb ihrer Sprechzeiten (dienstags, 17 - 18 Uhr) das Gespräch mit Ihnen zu führen. Gern kommen sie auch zum Hausabendmahl, wenn Sie dies wünschen.
Neulich auf dem Weg zur Kirche wurde ich aufgehalten. Ein neuer Bauzaun versperrte mir den Weg. Wo am vorigen Tag noch ein Fuß- und Radweg lag, gähnte nun ein tiefes Loch. Die Baustelle war unübersichtlich - eine Umleitung nicht ausgeschildert. Verärgert und verwundert stand ich vor dem Bauzaun und schaute hilflos in das tiefe Loch der Baustelle. "Wo geht's denn hier weiter?" schimpfte eine Frau neben mir. "Alles wird aufgeruppt. Keiner kümmert sich, wie man rüber kommen soll." "Das ist wie in einem Labyrinth" entgegnete ich. "Na dann finden `se mal den Ausgang!" forderte sie mich auf. Mit so viel Direktheit hatte ich nicht gerechnet. Es war nicht schwer, einen anderen Weg zu finden, wir mußten lediglich ein Carré umlaufen. Gemeinsam liefen wir los. Aus der "Leidensgemeinschaft" wurde plötzlich eine "Weggemeinschaft". Unterwegs schimpften wir über die vielen Baustellen, über die schlechte Ausschilderung, wir sprachen über das schöne Herbstwetter und darüber daß hoffentlich bald alles wieder in Ordnung sein würde und dann viel schöner aussieht. Als ich mein Fahrrad bestieg und mich von der Frau verabschiedete, war mein Ärger über den versperrten Weg bereits verflogen; das Gespräch - auch wenn es nur um Banalitäten ging - hat mich vergessen lassen.
An dieser Stelle möchte sich "der Neue" nun endlich allen Lesern des Gemeindeblattes einmal etwas ausführlicher vorstellen.
Mein Name ist Matthias Pankau. Ich bin 28 Jahre alt und sozusagen ein "Gemeindeglied auf Zeit". Im September habe ich mein Vikariat begonnen. Das Vikariat, das der Vorbereitung auf den späteren Pfarrberuf dient, dauert insgesamt zwei Jahre. Die ersten sechs Monate umfassen das sogenannte Katechetikum. In dieser Zeit, die ich in der Versöhnungsgemeinde verbringen werde, steht die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Vielleicht ist das der Grund, weshalb Sie mich noch nicht zu Gesicht bekommen haben. Ich begleite in erster Linie die Aktivitäten meiner Mentorin Frau Lehmann. So gestalte ich unter ihrer Anleitung die Kinderkirche für die erste sowie die zweite bis vierte Klasse montags und mittwochs. Außerdem treffen wir uns dienstags regelmäßig zur Jungen Gemeinde. Dort bekomme ich häufig wertvolle Impulse, wenn es um die Frage geht, was Jugendlichen und jungen Erwachsenen heute in der Kirche und am christlichen Glauben besonders wichtig ist. Und natürlich bereiten wir auch gemeinsam Familiengottesdienste sowie andere Gemeindeveranstaltungen vor. Zu meiner Arbeit gehört weiterhin der Religionsunterricht an der Schule. In der Pestalozzi-Mittelschule in Wurzen unterrichte ich dienstags und donnerstags die sechste, neunte und zehnte Klasse.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Leipzig. Die Berufsaussichten zu DDR-Zeiten waren für mich nicht gerade vielversprechend, da unsere Familie als "nicht systemtreu" galt. Doch die politische Wende kam für mich zur rechten Zeit, so dass ich Abitur machen konnte. Anschließend absolvierte ich von 1995 bis 1997 eine zweijährige Ausbildung zum Zeitschriftenredakteur in New York und Wetzlar (bei Frankfurt am Main). Nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass auch in den Medien Christen vonnöten sind, die ihren Glauben klar und verständlich artikulieren können. Von 1997 bis 2003 studierte ich dann Theologie in Oberursel, Heidelberg und Leipzig.
Seit 2001 bin ich verheiratet. Wir haben eine einjährige Tochter und erwarten im Mai unser zweites Kind. Dann werde ich allerdings schon wieder in einer anderen Gemeinde sein. Bis Februar jedoch werde ich Ihnen sicherlich noch öfter über den Weg laufen. Sollten Sie im Blick auf meine Arbeit Anregungen oder auch Kritik haben, sprechen Sie mich bitte jederzeit an. Ich möchte schließlich dazulernen - und das nicht an der Gemeinde vorbei. Es grüßt herzlich
Das Kirchenchorwerk Sachsens (Leitung Jens Staude) schreibt alljährlich bundesweit eine Kindersingwoche für 9 bis 15-jährige aus, die in der ersten Winterferienwoche in Schönburg stattfindet. Unter der Leitung mehrerer Kantoren und Kirchenmusikstudenten werden Lieder, Kinderkantaten oder Kindermusicals zu biblischen Themen geübt. Im Abschlussgottesdienst dieser Singwoche - dieses Jahr in unserer Kirche am 13.02.2005 um 9.30 Uhr unter Leitung von Kantor Christian Kühne/Löbau - führen die mehr als 60 Kinder auf, was sie als Sänger und in Instrumentalgruppen erarbeitet haben. Quartiere gesucht! Am Samstag den 12.02.05 reisen die Kinder an, um im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zu proben. Wer kann mit Übernachtungsmöglichkeit für ein Kind im Alter von 9 bis 15 Jahren mit Abendbrot (am Samstag) und Frühstück (am Sonntag) helfen?
Bitte melden Sie sich im Pfarramt oder bei Pfarrer Leistner.
Auf der Abteilungsleiterstelle der Zentralen Friedhofverwaltung des Kirchgemeindeverbandes Leipzig hat es einen Wechsel gegeben: Frau Teichmann hat ihre Tädigkeit beendet, neuer Abteilungsleiter ist Herr Moosdorf. Herr Moosdorf stellt sich selbst vor:
Mein Name ist Stefan Moosdorf, ich bin seit 01.06.2004 der neue Abteilungsleiter der Friedhofsverwaltung.
Ich bin 32 Jahre alt und arbeite seit 1988 als Landschaftsgärtner, zuletzt seit 1998 als selbstständiger Gärtnermeister. Im Mai diesen Jahres habe ich mich auf diese Stelle beworben und nach erfolgreicher Bewerbung meine Firma verkauft.
Ich möchte die gute Vorarbeit, die ich von meiner Vorgängerin Frau Teichmann übernommen habe, fortsetzen und die Leitung der Friedhofsverwaltung mit meiner Erfahrung und meinem Wissen fortführen.
Für den Friedhof Gohlis wollen wir in nächster Zeit die Mauersanierung in der Franz-Mehring-Straße fortsetzen, die Hauptwege auf dem Kapellenfriedhof sanieren und versuchen weiterhin neue Patenschaften für die Wandgräber an der Franz-Mehring-Straße abzuschließen.
Ich freue mich natürlich auch auf die Zusammenarbeit mit der Versöhnungskirchgemeinde und stehe für Fragen und Anregungen gern zur Verfügung (Tel.: 0341/ 269 22 42).
"Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst." (Ps 32,8) steht auf meiner Taufurkunde, die vor mehr als 25 Jahren in Zwickau ausgestellt worden ist. Nach meiner Kindheit und Schulzeit in dieser Stadt führte mich dieser Weg nach Nes Ammim, Israel, wo ich mehr als zwei Jahre lang arbeiten und vor allem lernen konnte. Das Studium der Theologie begann dann im Frühjahr 2000 in Heidelberg und führte mich von dort nach Nijmegen in die Niederlande, wo ich im vergangenen Jahr wesentliche Impulse vor allem durch die Begegnung mit Theologiestudenten und Geistlichen aus Afrika und Asien bekommen konnte. In den vergangenen Monaten Juli und August hatte ich die Gelegenheit, als Praktikant die Versöhnungsgemeinde kennen zu lernen. Ein solches Praktikum soll dazu dienen, die im Studium gesammelten Erkenntnisse auch im Gemeindealltag anzuwenden und sich gleichzeitig Orientierung über den Beruf des Pfarrers sowie Anregungen für die weiteren Semester an der Universität zu holen. Trotz der Sommerpause in vielen Kreisen bin ich begeistert von der Vielfalt der Angebote, ich freue mich über so viel Verbundenheit zahlreicher Gemeindeglieder mit ihrer Versöhnungskirche und nicht zuletzt danke ich auch für die Offenheit, mit der Sie mir und meinen zahlreichen Fragen begegnet sind. So bin ich sehr froh darüber, dass mich mein Weg in diesem Sommer nach Leipzig-Gohlis geführt hat.
In der letzten Ausgabe unseres Kirchenblättchens veröffentlichten wir einen Beitrag der Abteilungsleiterin der Zentralen Friedhofsverwaltung des Kirchgemeindeverbands Leipzig, Frau Teichmann, in dem auf die Fällung von Platanen auf dem Gohliser Friedhof hingewiesen wurde. Dieser Beitrag hat heftige Diskussionen in unserer Gemeinde ausgelöst. Es gab eine öffentliche Informationsveranstaltung des Kirchgemeindeverbands Leipzig am 13.12.03, der Friedhofsausschuss des Kirchgemeindeverbandes Leipzig (in welchem ich unsere Gemeinde vertrete) befasste sich mit diesem Thema, unser Kirchenvorstand traf sich zu einer Sondersitzung. Bei allen diesen Veranstaltungen wurde deutlich, dass unsere Gemeinde das Fällen der Bäume auf ein absolutes Mindestmaß beschränken möchte. Es sollen nur Bäume gefällt werden, deren eingeschränkte Standsicherheit eine Gefahr für Leib und Leben der Friedhofsbesucher darstellt. In einem Brief des Kirchenvorstandes an den Kirchgemeindeverband Leipzig wurde diese Bitte eindringlich formuliert. Allerdings liegen amtliche Gutachten vor, welche das Fällen einzelner Bäume empfehlen.
Bei der Sitzung unseres Kirchenvorstandes am 26.01.04, zu der Frau Teichmann und der Vorsitzende des Kirchgemeindeverbands, Pfarrer Dr. Junghans, eingeladen waren, kamen noch einmal alle Bedenken und Argumente für und gegen eine Fällung und Neupflanzung von Linden zur Sprache. Unklar war z.B., ob die Platane oder die Linde der historische Baum auf dem Friedhof ist. Das Denkmalschutzamt der Stadt Leipzig hat dem Austausch einiger Platanen durch Linden jedoch zugestimmt. Bei der Sitzung des Kirchenvorstands wurde folgender Kompromiss mit Pfarrer Dr. Junghans erzielt:
Der Kirchenvorstand der Versöhnungsgemeinde äußert die dringende Bitte, dass der historische Baumbestand als Park auf dem Kapellenfriedhof erhalten bleibt. Auf dem Neuen Friedhof werden die Platanen, bei denen die Standsicherheit gefährdet ist, gefällt und durch Linden ersetzt.
Die Arbeiten sind mittlerweile im Gange.
Die Platanenallee auf dem neuen Friedhof ist von einem Pilz befallen, der zur Ursache hat, dass die Platanen im Sommer ihr Laub verlieren. Leider sind auch nachgepflanzte Jungbäume davon betroffen. Aus diesem und auch anderen Gründen werden wir dieses Teilstück der Allee erneuern; im Jahr 2004 die rechte und in den kommenden Jahren die linke Seite. Die dafür notwendigen Genehmigungen mit dementsprechenden Auflagen wurden erteilt.
Da die Linde der typische Alleebaum auf dem Neuen Friedhof war und ist, werden wir im Frühjahr 2004 sechs neue Linden nachpflanzen.
Wie bestimmt schon von vielen bemerkt, haben wir dieses Jahr mit der Sanierung der Friedhofsmauer begonnen. Dabei mussten wir feststellen, dass viele Bäume zu nah an der Mauer stehen und die Standfestigkeit der Mauer extrem gefährden. In den kommenden Jahren werden wir Stück für Stück diese Bäume fällen und die Friedhofsmauer sanieren. Eine attraktive Strauchpflanzung ist schon als Ersatzmaßnahme geplant, um farbliche jahreszeitbedingte Akzente zu setzen und um den sich dort angesiedelten Lebewesen den Lebensraum zu erhalten.
Wir suchen historische Aufnahmen vom Friedhof Gohlis. Wer kann uns diesbezüglich weiterhelfen? Informationen nimmt Frau Teichmann, Leiterin der Zentralen Friedhofsverwaltung des Kirchgemeindeverbands Leipzig unter der Telefonnummer 0341/ 2 69 22 42 gern entgegen.
Frau Teichmann
(Abteilungsleiterin der zentralen Friedhofsverwaltung des Kirchgemeindeverbandes Leipzig)
Frau Teichman läd zu einer Informationsveranstaltung, in der auf die geplanten Baumfällmaßnahmen eingegangen wird, ein. Eine (unveränderte) Abschrift der Einladung können Sie hier lesen.