Informationen aus dem Pfarramt



Die Pfarramtskanzlei finden Sie im Erdgeschoss des Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Hans-Oster-Str. 16, 04157 Leipzig

Öffnungszeiten:
Mi. 10.00 - 12.00 Uhr & 13.00 - 18.00 Uhr
Do. 10.00 - 12.00 Uhr

Telefon: (0341) 9 01 41 95
Telefax: (0341) 9 12 88 01


In eigener Sache bitten wir, die immer umfangreicher werdende Verwaltungsarbeit im Pfarramt und die Öffentlichkeitsarbeit dadurch zu unterstützen, dass Sie möglichst die bekannten Öffnungszeiten beachten.

Unsere Pfarrer Reinhard Leistner und Dr. Peter Amberg sind jederzeit bereit, möglichst nach telefonischer Vereinbarung, das Gespräch mit Ihnen zu führen. Gern kommen sie auch zum Hausabendmahl, wenn Sie dies wünschen.


Wussten Sie schon, dass...?



(Juni 2012)


STUNDE DER BEGEGNUNG für neuzugezogene Gemeindeglieder

Wir möchten alle neuen Gemeindeglieder herzlich begrüßen und Sie zusammen mit Ihren Angehörigen recht herzlich einladen zu einer STUNDE DER BEGEGNUNG, am Samstag, dem 23.06.12, um 18.00 Uhr in unsere Versöhnungskirche, Franz-Mehring-Straße/ Vier-telsweg. Dort möchte sich unsere Kirchgemeinde mit ihren vielfältigen Angeboten und Veran-staltungen vorstellen. Bei einem kleinen Imbiß soll auch Zeit für Fragen und Gespräche sein.

Im Interesse einer guten Vorbereitung möchten wir Sie bitten, uns mitzuteilen, ob Sie an diesem Samstag unserer Einladung folgen möchten. Bitte rufen Sie - wenn möglich - in der Pfarramts-kanzlei in der Hans-Oster-Straße 16, Telefon: 9 01 41 95 an.



Taufe zum Sommerfest möglich

Liebe Eltern,
unser Sommerfest steht in diesem Jahr unter dem Motto "Wasser des Lebens". Das Fest beginnt mit einem Familiengottesdienst um 9.30 Uhr in der Versöhnungskirche. Es besteht in diesem Gottesdienst die Möglichkeit, dass Kinder getauft werden. Anschließend wollen wir gemeinsam mit Spielen rund um das Thema Wasser feiern. (Damit Ihr Kind die Wasserspiele genießen kann, bitte Wechselkleidung mitbringen.) Nach Spiel und Spaß stärken wir uns mit einem gemeinsamen Mittagsimbiss.

Wir möchten Sie gern auf diese besondere Möglichkeit der Taufe Ihres Kindes hinweisen. Melden Sie sich bitte per Mail oder im Pfarramt, falls Sie Ihr Kind an diesem Tag taufen lassen möchten. Ich setze mich in diesem Fall mit Ihnen in Verbindung und komme auch gern zu Ihnen nach Hause.

Außerdem lade ich Sie ganz herzlich am Montag, dem 02.07.2012, um 19.00 Uhr in die Versöhnungskirche ein. Dort möchte ich Sie über die Taufe und den Taufgottesdienst informieren und auch gern Ihre Fragen dazu beantworten.
Pfarrer Leistner




(Januar 2008)


Einladung zur Jubelkonfirmation

Am Sonntag Quasimodogeniti (erster Sonntag nach Ostern) wird jedes Jahr in unserer Gemeinde die Jubelkonfirmation gefeiert. Dieses Jahr ist es der 19.04.2009 für die Konfirmandenjahrgänge

1999, 1989, 1984, 1959, 1949, 1944, 1939, 1934, 1929.

Wir laden alle Jubilare herzlich zum Festgottesdienst um 9.30 Uhr in der Kirche und zum geselligen Beisammensein um 15.00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus ein. Wir bitten um Anmeldung in der Pfarramtskanzlei.


6. Diakoniesonntag

Am Sonntag dem 14. Juni 2009 wollen wir den Gottesdienst als 6. Diakoniegottesdienst gemeinsam mit Gemeindegliedern feiern, die nicht mehr selbst zur Kirche kommen können. Wer abgeholt werden möchte, meldet sich bitte im Pfarramt.

Für diesen Sonntag, 14.06.09, 10.30 Uhr, suchen wir freiwillige Autofahrer, die unsere bedürftigen Gemeindeglieder zum Gottesdienst abholen können. Wenn Sie helfen können, melden Sie sich bitte im Pfarramt.



(März 2006)


Einladung zur Jubelkonfirmation

Am Sonntag dem 23.04.2006 laden wir zur Jubelkonfirmation die Konfirmandenjahrgänge 1996, 1986, 1981, 1956, 1946, 1941, 1936, 1931 und 1926 herzlich ein. Wir bitten um Anmeldung im Pfarramt.


Weltgebetstag

"SignsOfTheTimes" - Zeichen der Zeit der Zeit - ist das Leitthema für den Weltgebetstag am 3. März 2006. Die Gottesdienstliturgie haben Frauen aus Südafrika entworfen. Sie formulierten die Gebete und suchten die Lieder aus. Das Motto "Zeichen der Zeit" soll helfen, Südafrika mit seiner bewegten Geschichte zu verstehen.

Die Idee des Weltgebetstages stammt aus der USA. Dort versammelten sich 1887 Christinnen zu einem ersten Gebetstag. 1946 riefen US-Amerikanerinnen anlässlich des Weltgebetstages in Berlin deutsche Frauen zur Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Seit 1949 wird dieser Tag auch in ganz Deutschland gefeiert.



(November 2005)


Auf dem Weg

Vikar Stefan GüntherNeulich auf dem Weg zur Kirche wurde ich aufgehalten. Ein neuer Bauzaun versperrte mir den Weg. Wo am vorigen Tag noch ein Fuß- und Radweg lag, gähnte nun ein tiefes Loch. Die Baustelle war unübersichtlich - eine Umleitung nicht ausgeschildert. Verärgert und verwundert stand ich vor dem Bauzaun und schaute hilflos in das tiefe Loch der Baustelle. "Wo geht's denn hier weiter?" schimpfte eine Frau neben mir. "Alles wird aufgeruppt. Keiner kümmert sich, wie man rüber kommen soll." "Das ist wie in einem Labyrinth" entgegnete ich. "Na dann finden `se mal den Ausgang!" forderte sie mich auf. Mit so viel Direktheit hatte ich nicht gerechnet. Es war nicht schwer, einen anderen Weg zu finden, wir mußten lediglich ein Carré umlaufen. Gemeinsam liefen wir los. Aus der "Leidensgemeinschaft" wurde plötzlich eine "Weggemeinschaft". Unterwegs schimpften wir über die vielen Baustellen, über die schlechte Ausschilderung, wir sprachen über das schöne Herbstwetter und darüber daß hoffentlich bald alles wieder in Ordnung sein würde und dann viel schöner aussieht. Als ich mein Fahrrad bestieg und mich von der Frau verabschiedete, war mein Ärger über den versperrten Weg bereits verflogen; das Gespräch - auch wenn es nur um Banalitäten ging - hat mich vergessen lassen.

Durch diese Begebenheit wurde ich an eine Geschichte im Lukasevangelium erinnert: "... und er ging mit ihnen ein Stück des Weges". Auf dem Weg nach Emmaus sprachen die Jünger von dem, was sie gerade erlebt hatten, sie sprachen über die Schrift und wie man diese verstehen sollte. Schließlich machten sie Rast und teilten miteinander das Brot... In diesen Alltäglichkeiten erkannten sie den Auferstandenen.

Ein Stück des Weges möchte auch ich mit Ihnen gehen, um Sie und Ihre Gemeinde kennenzulernen und um Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit zu machen. Als Vikar im Katechetikum werde ich in der Versöhnungsgemeinde bis Ende Februar sein.

Ursprünglich komme ich aus Braunsdorf bei Chemnitz. Nach dem Schulabschluss absolvierte ich dort eine Ausbildung zum Tischler und arbeitete in diesem Beruf. In einem einjährigen Praktikum im Jugendpfarramt Chemnitz fand ich schließlich Gefallen an der Theologie. Ich studierte in Leipzig, Jerusalem und Heidelberg und durfte auf diesen Stationen vielfältige Erfahrungen machen. Nach dem Ersten Theologischen Examen übernahm ich in den letzten beiden Jahren eine Assistentenstelle am Theologischen Institut Dormition in Jerusalem.

Ich freue mich nun, meinen Weg mit Ihnen weitergehen zu dürfen und hoffe auf viele Begegnungen, offene Gespräche, anregende Gedanken und auf ein paar Geschichten "auf dem Weg..."

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Vikar Stefan Günther




(September 2005)


Hubertusmesse

Den Gottesdienst am 25. September um 9.30 Uhr wollen wir als Hubertus-Messe feiern. Uns wird die Jagd- und Parforcehorngruppe aus Taucha besuchen, die den musikalischen Teil des Gottesdienstes übernimmt.

Den Namen gab diesem Gottesdienst Hubertus, um 700 Bischof von Lüttich und Maastrich, in der katholischen Welt als Schutzpatron der Jäger und Schützen verehrt. Mit seinem Namen verbindet sich eine alte Legende, die auf Placidus (um 120), einem römischen Feldherrn unter Kaiser Trajan, zurückgeht.

Placidus machte als leidenschaftlicher und stürmischer Jäger von sich reden. Ihm begegnete auf der Jagd ein Hirsch mit einem strahlenden Kreuz im Geweih. Placidus hörte den gekreuzigten Christus sprechen, der ihm zur Abkehr von hemmungsloser Jagd mahnte und ihn zur Umkehr und zum christlichen Glauben rief. Der Jäger, tief bewegt, ließ sich taufen und nahm den Namen Eustachius an. Der Gottesdienst erinnert an die denkwürdige Begegnung mit einem Tier auf der Jagd und will uns anregen, über unsere Verantwortung für die Schöpfung nachzudenken.

Pfarrer Dr. S. Mühlmann



Unsere Praktikantin sich vor

Mein Name ist Tetyana Pavlush. Ich komme aus der Ukraine, wo ich Germanistik und Geschichte studiert habe. Während ich anschließend im Öffentlichkeitsreferat des Lippischen Landeskirchenamtes in Detmold ein Praktikum machte, hat die deutsche Kirche als soziales, politisches und wirtschaftliches Gebilde mein Interesse geweckt. Die Erfahrung der Arbeit in der Redaktion der theologisch-philosophischen Zeitschrift hat mir den Anstoß gegeben, mein Doktorstudium an der Karls-Universität in Prag im Fach Moderne Geschichte anzufangen.

Kein Wunder, dass ich mich in der Suche nach dem Thema meiner Dissertation gerade für die kirchliche Thematik entschieden habe. Im Rahmen meiner Doktorarbeit unter dem Titel "Die Reflexion der deutschen Kirchen über ihre Rolle in der NS-Zeit" habe ich vor, den Wandel der kirchlichen Interpretation im Blick auf ihr Verhalten dem Nationalsozialismus gegenüber in den letzten sechzig Jahren zu verfolgen. Während meiner Recherche zu diesem Thema in Leipzig habe ich die Notwendigkeit verspürt, auch den Alltag der Kirche kennen zu lernen. So habe ich die Praktikumsstelle in der Versöhnungsgemeinde Leipzig-Gohlis bekommen. Dabei wurde ich auf die Gemeindeveranstaltung zum Gedenken an Dietrich Bonhoeffer hingewiesene, die auch das Thema meiner Doktorarbeit berührt.

Als ich am ersten Tag meines Praktikums das Pfarramt nicht finden konnte, habe ich eine ältere Dame, auf der Hans-Oster-Straße, nach diesem gefragt. Das Strahlen in ihren Augen bei der Erwähnung der Gemeinde und ihre Hilfsbereitschaft haben meine Aufregung gemindert und mir Sicherheit gegeben, dass ich hier am richtigen Ort bin. In den darauf folgenden Wochen hat sich dann diese Sicherheit bestätigt. Das intensive und vielfältige Gemeindeleben, die Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit der Mitarbeiter und zahlreiche spannende Gespräche mit den Gemeindegliedern haben es mir ermöglicht, in der kurzen Zeit meines Praktikums den ersten Blick in den Alltag der evangelischen Kirche in Deutschland zu werfen. Diese Erfahrung hat mich auf den für meine Arbeit so wichtigen Aspekt des Inhaltes der eigentlichen kirchlichen Reflexion über die jüngste Vergangenheit hingewiesen.

Vieles habe ich hier gelernt, einiges jedoch vermisst. Merkwürdigerweise habe ich gerade in dieser Zeit weit von Zuhause meinen orthodoxen Glauben neu erlebt, neue Berührungspunkte, andere Blickwinkel und Vergleichsperspektiven entdeckt. Etliche neue Fragen und Ideen sind auch in diesem Zusammenhang entstanden. Die Antworten hoffe ich während meines geplanten Theologiestudiums zu bekommen, das ich anfangen möchte. Diese Entscheidung verdanke ich auch meinem Praktikum in der Versöhnungsgemeinde.

Tetyana Pavlush




(März 2005)


Herzliche Einladung zur Jubelkonfirmation

für die Konfirmandenjahrgänge 1995, 1985, 1980, 1955, 1945, 1940, 1935, 1930, 1925

am Sonntag 03.04.2005
Wir bitten um Anmeldung in der Pfarramtskanzlei.


(Dezember 2004)


Dank an alle Kirchgeldzahler

Wir danken Ihnen an dieser Stelle ausdrücklich dafür, dass Sie unsere Bitte um Kirchgeld positiv aufnehmen und uns so helfen unseren mannigfachen Verpflichtungen in der Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- und Seniorenarbeit gerecht zu werden.


Unser Praktikant im Katechetikum

An dieser Stelle möchte sich "der Neue" nun endlich allen Lesern des Gemeindeblattes einmal etwas ausführlicher vorstellen.

Foto Matthias PankauMein Name ist Matthias Pankau. Ich bin 28 Jahre alt und sozusagen ein "Gemeindeglied auf Zeit". Im September habe ich mein Vikariat begonnen. Das Vikariat, das der Vorbereitung auf den späteren Pfarrberuf dient, dauert insgesamt zwei Jahre. Die ersten sechs Monate umfassen das sogenannte Katechetikum. In dieser Zeit, die ich in der Versöhnungsgemeinde verbringen werde, steht die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Vielleicht ist das der Grund, weshalb Sie mich noch nicht zu Gesicht bekommen haben. Ich begleite in erster Linie die Aktivitäten meiner Mentorin Frau Lehmann. So gestalte ich unter ihrer Anleitung die Kinderkirche für die erste sowie die zweite bis vierte Klasse montags und mittwochs. Außerdem treffen wir uns dienstags regelmäßig zur Jungen Gemeinde. Dort bekomme ich häufig wertvolle Impulse, wenn es um die Frage geht, was Jugendlichen und jungen Erwachsenen heute in der Kirche und am christlichen Glauben besonders wichtig ist. Und natürlich bereiten wir auch gemeinsam Familiengottesdienste sowie andere Gemeindeveranstaltungen vor. Zu meiner Arbeit gehört weiterhin der Religionsunterricht an der Schule. In der Pestalozzi-Mittelschule in Wurzen unterrichte ich dienstags und donnerstags die sechste, neunte und zehnte Klasse.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Leipzig. Die Berufsaussichten zu DDR-Zeiten waren für mich nicht gerade vielversprechend, da unsere Familie als "nicht systemtreu" galt. Doch die politische Wende kam für mich zur rechten Zeit, so dass ich Abitur machen konnte. Anschließend absolvierte ich von 1995 bis 1997 eine zweijährige Ausbildung zum Zeitschriftenredakteur in New York und Wetzlar (bei Frankfurt am Main). Nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass auch in den Medien Christen vonnöten sind, die ihren Glauben klar und verständlich artikulieren können. Von 1997 bis 2003 studierte ich dann Theologie in Oberursel, Heidelberg und Leipzig.

Seit 2001 bin ich verheiratet. Wir haben eine einjährige Tochter und erwarten im Mai unser zweites Kind. Dann werde ich allerdings schon wieder in einer anderen Gemeinde sein. Bis Februar jedoch werde ich Ihnen sicherlich noch öfter über den Weg laufen. Sollten Sie im Blick auf meine Arbeit Anregungen oder auch Kritik haben, sprechen Sie mich bitte jederzeit an. Ich möchte schließlich dazulernen - und das nicht an der Gemeinde vorbei. Es grüßt herzlich


Ihr Matthias Pankau



Abschlußkonzert der Kindersingwoche in unserer Kirche

Das Kirchenchorwerk Sachsens (Leitung Jens Staude) schreibt alljährlich bundesweit eine Kindersingwoche für 9 bis 15-jährige aus, die in der ersten Winterferienwoche in Schönburg stattfindet. Unter der Leitung mehrerer Kantoren und Kirchenmusikstudenten werden Lieder, Kinderkantaten oder Kindermusicals zu biblischen Themen geübt. Im Abschlussgottesdienst dieser Singwoche - dieses Jahr in unserer Kirche am 13.02.2005 um 9.30 Uhr unter Leitung von Kantor Christian Kühne/Löbau - führen die mehr als 60 Kinder auf, was sie als Sänger und in Instrumentalgruppen erarbeitet haben.   Quartiere gesucht!   Am Samstag den 12.02.05 reisen die Kinder an, um im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zu proben. Wer kann mit Übernachtungsmöglichkeit für ein Kind im Alter von 9 bis 15 Jahren mit Abendbrot (am Samstag) und Frühstück (am Sonntag) helfen?
Bitte melden Sie sich im Pfarramt oder bei Pfarrer Leistner.




(Oktober 2004)

Neuer Leiter Zentrale Friedhofsverwaltung

Auf der Abteilungsleiterstelle der Zentralen Friedhofverwaltung des Kirchgemeindeverbandes Leipzig hat es einen Wechsel gegeben: Frau Teichmann hat ihre Tädigkeit beendet, neuer Abteilungsleiter ist Herr Moosdorf. Herr Moosdorf stellt sich selbst vor:

Foto Stefan MoosdorfMein Name ist Stefan Moosdorf, ich bin seit 01.06.2004 der neue Abteilungsleiter der Friedhofsverwaltung.

Ich bin 32 Jahre alt und arbeite seit 1988 als Landschaftsgärtner, zuletzt seit 1998 als selbstständiger Gärtnermeister. Im Mai diesen Jahres habe ich mich auf diese Stelle beworben und nach erfolgreicher Bewerbung meine Firma verkauft.

Ich möchte die gute Vorarbeit, die ich von meiner Vorgängerin Frau Teichmann übernommen habe, fortsetzen und die Leitung der Friedhofsverwaltung mit meiner Erfahrung und meinem Wissen fortführen.

Für den Friedhof Gohlis wollen wir in nächster Zeit die Mauersanierung in der Franz-Mehring-Straße fortsetzen, die Hauptwege auf dem Kapellenfriedhof sanieren und versuchen weiterhin neue Patenschaften für die Wandgräber an der Franz-Mehring-Straße abzuschließen.

Ich freue mich natürlich auch auf die Zusammenarbeit mit der Versöhnungskirchgemeinde und stehe für Fragen und Anregungen gern zur Verfügung (Tel.: 0341/ 269 22 42).


Stefan Moosdorf




(März 2004)

"So ist Versöhnung" - Ein Gemeindepraktikant blickt zurück

"Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst." (Ps 32,8) steht auf meiner Taufurkunde, die vor mehr als 25 Jahren in Zwickau ausgestellt worden ist. Nach meiner Kindheit und Schulzeit in dieser Stadt führte mich dieser Weg nach Nes Ammim, Israel, wo ich mehr als zwei Jahre lang arbeiten und vor allem lernen konnte. Das Studium der Theologie begann dann im Frühjahr 2000 in Heidelberg und führte mich von dort nach Nijmegen in die Niederlande, wo ich im vergangenen Jahr wesentliche Impulse vor allem durch die Begegnung mit Theologiestudenten und Geistlichen aus Afrika und Asien bekommen konnte. In den vergangenen Monaten Juli und August hatte ich die Gelegenheit, als Praktikant die Versöhnungsgemeinde kennen zu lernen. Ein solches Praktikum soll dazu dienen, die im Studium gesammelten Erkenntnisse auch im Gemeindealltag anzuwenden und sich gleichzeitig Orientierung über den Beruf des Pfarrers sowie Anregungen für die weiteren Semester an der Universität zu holen. Trotz der Sommerpause in vielen Kreisen bin ich begeistert von der Vielfalt der Angebote, ich freue mich über so viel Verbundenheit zahlreicher Gemeindeglieder mit ihrer Versöhnungskirche und nicht zuletzt danke ich auch für die Offenheit, mit der Sie mir und meinen zahlreichen Fragen begegnet sind. So bin ich sehr froh darüber, dass mich mein Weg in diesem Sommer nach Leipzig-Gohlis geführt hat.


Johannes Klemm



(März 2004)

Neue Informationen vom Friedhof

In der letzten Ausgabe unseres Kirchenblättchens veröffentlichten wir einen Beitrag der Abteilungsleiterin der Zentralen Friedhofsverwaltung des Kirchgemeindeverbands Leipzig, Frau Teichmann, in dem auf die Fällung von Platanen auf dem Gohliser Friedhof hingewiesen wurde. Dieser Beitrag hat heftige Diskussionen in unserer Gemeinde ausgelöst. Es gab eine öffentliche Informationsveranstaltung des Kirchgemeindeverbands Leipzig am 13.12.03, der Friedhofsausschuss des Kirchgemeindeverbandes Leipzig (in welchem ich unsere Gemeinde vertrete) befasste sich mit diesem Thema, unser Kirchenvorstand traf sich zu einer Sondersitzung. Bei allen diesen Veranstaltungen wurde deutlich, dass unsere Gemeinde das Fällen der Bäume auf ein absolutes Mindestmaß beschränken möchte. Es sollen nur Bäume gefällt werden, deren eingeschränkte Standsicherheit eine Gefahr für Leib und Leben der Friedhofsbesucher darstellt. In einem Brief des Kirchenvorstandes an den Kirchgemeindeverband Leipzig wurde diese Bitte eindringlich formuliert. Allerdings liegen amtliche Gutachten vor, welche das Fällen einzelner Bäume empfehlen.

Bei der Sitzung unseres Kirchenvorstandes am 26.01.04, zu der Frau Teichmann und der Vorsitzende des Kirchgemeindeverbands, Pfarrer Dr. Junghans, eingeladen waren, kamen noch einmal alle Bedenken und Argumente für und gegen eine Fällung und Neupflanzung von Linden zur Sprache. Unklar war z.B., ob die Platane oder die Linde der historische Baum auf dem Friedhof ist. Das Denkmalschutzamt der Stadt Leipzig hat dem Austausch einiger Platanen durch Linden jedoch zugestimmt. Bei der Sitzung des Kirchenvorstands wurde folgender Kompromiss mit Pfarrer Dr. Junghans erzielt:

Der Kirchenvorstand der Versöhnungsgemeinde äußert die dringende Bitte, dass der historische Baumbestand als Park auf dem Kapellenfriedhof erhalten bleibt. Auf dem Neuen Friedhof werden die Platanen, bei denen die Standsicherheit gefährdet ist, gefällt und durch Linden ersetzt.

Die Arbeiten sind mittlerweile im Gange.


Matthias Rudolph


Herzliche Einladung zur Jubelkonfirmation


für die Konfirmandenjahrgänge 1994, 1984, 1979, 1954, 1944, 1939, 1934, 1929, 1924 am Sonntag 18.04.2004, 9.30 Uhr zum Festgottesdienst in der Kirche und zum geselligen Beisammensein um 15.00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.

Wir bitten um Anmeldung in der Pfarramtskanzlei.


"Weißt du noch?"

Für unsere Gemeindechronik suchen wir Erinnerungen, Episoden und Geschichten, die mit unserer Versöhnungsgemeinde und auch mit unserem Kindergarten "Hildegardstift" zu tun hatten oder haben.


Rumänienhilfe

Im Pfarramt werden am 20.04. und 21.04.04 gut erhaltene Kindersachen für das Kinderheim in Iasi angenommen.

Gesammelt wird (Kleidung bitte nur in Bananenkartons verpackt):
Bitte keine keine Schuhe, keine Plüschtiere




(November 2003)


Bild Maria Beyer

Unsere neue Vikarin

Ich heiße Maria Beyer und arbeite von September bis Februar 2004 als Vikarin in ihrer Gemeinde. Frau Lehmann ist meine Mentorin in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde. Außerdem hospitiere und unterrichte ich Religion in drei Leipziger Schulen unter der Leitung von Herrn Schlunk. Vor dem Beginn des Vikariats studierte ich sechs Jahre Theologie an der Universität Leipzig. Einige von Ihnen kennen vielleicht meine Heimatgemeinde St. Wolfgang in Schneeberg im Erzgebirge. Ich bin gespannt und freue mich sehr auf das Lernen und Leben in Ihrer Gemeinde. Alle, die ich bisher kennen lernte, haben mich freundlich empfangen. Dafür möchte ich herzlich Danke sagen.


Maria Beyer




Informationen vom Friedhof

Für die diesjährige Schnittsaison 2003/2004 sind auf unserem Friedhof mehrere Maßnahmen geplant.


1. Platanenallee

Die Platanenallee auf dem neuen Friedhof ist von einem Pilz befallen, der zur Ursache hat, dass die Platanen im Sommer ihr Laub verlieren. Leider sind auch nachgepflanzte Jungbäume davon betroffen. Aus diesem und auch anderen Gründen werden wir dieses Teilstück der Allee erneuern; im Jahr 2004 die rechte und in den kommenden Jahren die linke Seite. Die dafür notwendigen Genehmigungen mit dementsprechenden Auflagen wurden erteilt.
Da die Linde der typische Alleebaum auf dem Neuen Friedhof war und ist, werden wir im Frühjahr 2004 sechs neue Linden nachpflanzen.




2. Mauersanierung Franz-Mehring-Straße

Wie bestimmt schon von vielen bemerkt, haben wir dieses Jahr mit der Sanierung der Friedhofsmauer begonnen. Dabei mussten wir feststellen, dass viele Bäume zu nah an der Mauer stehen und die Standfestigkeit der Mauer extrem gefährden. In den kommenden Jahren werden wir Stück für Stück diese Bäume fällen und die Friedhofsmauer sanieren. Eine attraktive Strauchpflanzung ist schon als Ersatzmaßnahme geplant, um farbliche jahreszeitbedingte Akzente zu setzen und um den sich dort angesiedelten Lebewesen den Lebensraum zu erhalten.




3. Noch ein Anliegen in eigener Sache

Wir suchen historische Aufnahmen vom Friedhof Gohlis. Wer kann uns diesbezüglich weiterhelfen? Informationen nimmt Frau Teichmann, Leiterin der Zentralen Friedhofsverwaltung des Kirchgemeindeverbands Leipzig unter der Telefonnummer 0341/ 2 69 22 42 gern entgegen.

Frau Teichmann
(Abteilungsleiterin der zentralen Friedhofsverwaltung des Kirchgemeindeverbandes Leipzig)

Frau Teichman läd zu einer Informationsveranstaltung, in der auf die geplanten Baumfällmaßnahmen eingegangen wird, ein. Eine (unveränderte) Abschrift der Einladung können Sie hier lesen.


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